Rund 140 Besucherinnen und Besucher ließen sich den Konzertnachmittag am 21. Juni nicht entgehen. Unter dem Motto „Imagine Peace“ gestalteten das Studenten Chörle sowie die Arbeitskreise Photographie und Druckgrafik, die als Studium Generale Arbeitskreise organisiert sind, ein abwechslungsreiches Programm, das Musik und bildende Kunst auf gelungene Weise miteinander verband. Trotz sommerlicher Hitze und parallel stattfindender Veranstaltungen im Freien war der Hörsaal 17.02 gut gefüllt. Dies war ein schönes Zeichen für das große Interesse an diesem gemeinsamen Kulturprojekt. Gefördert wurde die Veranstaltung auch von der Stiftung Universität Stuttgart.
Das Studenten Chörle begeisterte mit einem vielseitigen Konzert aus aktuellen Popsongs und bekannten Klassikern, ergänzt durch Tanzeinlagen, Showelemente und Gedichte. Titel wie Imagine, You're the Voice, Human, Viva la Vida, We Are the World oder Tage wie diese verliehen dem Programm eine besondere Atmosphäre. Die abwechslungsreichen Arrangements und die große musikalische Bandbreite wurden vom Publikum mit langanhaltendem Applaus und Zugabe Rufen belohnt.
Bereits seit dem 19. Juni waren im Foyer des Untergeschosses die begleitenden Ausstellungen der Arbeitskreise Photographie und Druckgrafik zu sehen. Der Arbeitskreis Photographie präsentierte unter dem Titel „Orte der Erinnerung“ Fotografien aus Stuttgart und Umgebung. Im Mittelpunkt standen unter anderem die Gedenkstätte am Nordbahnhof sowie das Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus. Die Arbeiten setzten sich mit Erinnerungskultur und den Spuren der Vergangenheit auseinander und luden dazu ein, Geschichte bewusst wahrzunehmen und zu reflektieren.
Ein besonderes Highlight war die Ausstellung des Arbeitskreises Druckgrafik, der seine Werke erstmals seit zehn Jahren wieder in dieser Form präsentierte. In einer Einführung gab der Leiter des Arbeitskreises, Sigfried Albrecht, Einblicke in die Vielfalt druckgrafischer Techniken und ihre künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten. Die ausgestellten Arbeiten zeigten eindrucksvoll die große Bandbreite zeitgenössischer Druckgrafik – von klassischen Radierungen bis hin zu experimentellen Verfahren.
Die gelungene Verbindung von Musik, Fotografie und Druckgrafik machte die Veranstaltung zu einem besonderen kulturellen Erlebnis. Gleichzeitig zeigte sie das große Engagement der studentischen Arbeitskreise des Studium Generale für das kulturelle Leben auf dem Campus.
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