28.04.

28. April 2020

Stressbelastung selbst gestalten, Leistungsfähigkeit erhalten

Leistungsfähig, kreativ und agil bleiben ohne auszubrennen

Zeit
28. – 29. April 2020
 
Der zweite Block findet statt am: Di., 19. und Mi., 20 Mai 2020

Erfolgreiche Versuchsreihen mit Studierenden und Doktorandinnen und Doktoranden der Universität Stuttgart zeigen: Erste (Selbst-)Hilfe gegen Stress ist möglich und erlernbar.


Hilfe gibt es für jeden, aber sie ist nicht für jeden gleich. Hirnforscher Gerhard Roth hat Recht: Ein gewisses Quantum Stress hilft. Allerdings ist ein „zu viel“ deutlich schädlicher als ein „zu wenig“: Dauermüdigkeit und hoher Kaffeekonsum sind erste Hinweise; Schlafstörungen, Konzentrationsmängel, Nackenschmerzen, Kopfweh, und andere Symptome zeigen als deutliche Frühwarnsignale, dass man sich nicht mehr auf einem guten Pfad befindet.

Kein Wunder: Unsere gesamte Gesellschaft hat bisher zu wenig gelernt, mit Anspannung gut umzugehen. Dauerstress und psychische Erkrankungen aus dem Arbeitsplatz heraus sind zu einem ernsthaften Problem geworden, das hohe Kosten und viel menschliches Leid ver­ursacht. Die Fallzahlen haben sich in den letzten 20 Jahren mehr als verdreifacht (DAK-Studie 2019). Die bisher getroffenen Maßnahmen reichen nicht aus.

Etwas läuft gewaltig schief. Dazulernen und umsteuern ist angesagt. Aber wie?

Die „7 Schwaben“ sind 28 wirkungsstarke Kurzzeit-Übungen in sieben Feldern für mehr Gelassenheit, Kraft und work-mind-Balance am Arbeitsplatz, die Klaus Steinke zur „Ersten (Selbst-)-Hilfe gegen Stress“ entwickelt hat.

Das grundlegende Motto: „Nicht allen das gleiche, sondern jedem das, was er braucht.“
Das Erkennen von Frühwarnsignalen und ein einfach zu handhabendes Selbststeuerungsmodell („Stressvermeidungs-Cockpit“) helfen bei Selbsteinschätzung und zur zunehmend verbesserten Selbststeuerung auch in andauernden Belastungssituationen. Auch wie Sie sich am Arbeitsplatz in den täglichen Arbeitsabläufen trotz Zeitdruck und hoher Belastung stabil halten können, erfahren Sie an diesen Seminartagen.

Es geht darum, sieben gesamtgesellschaftliche Denkfehler zu überwinden und zu zeigen, dass jeder zuerst selbst bei sich anfangen kann (und sollte!). Wer sich über ein Jahr hinweg in Anspannung hineinmanövriert hat, sollte sich vier bis sechs Wochen Zeit geben für seinen individuellen Ausweg: Kurzzeit-Entspannungsübungen für zwischendurch, von 1-2 Minuten Dauer, angepasst auf den eigenen Typ, sind die wirkungsvollste und einfachste Erste Hilfe.

Jeder kann entspannen (lernen), aber nicht jeder auf dieselbe Art und Weise.

Aber Menschen und Biografien sind verschieden; unterschiedliche Hirndominanz-, Lern- und Präferenztypen haben auch unterschiedliche Stressverhaltensweisen. Bei der eigenen Positionsbestimmung helfen ein Selbsteinschätzungsbogen, im Seminarverlauf auch zeigt, wie Verbesserung eintritt.

Das „Stressvermeidungs-Cockpit“ hilft beim selbstbestimmten Steuern durch die Belastungen und macht die Navigation trotz großer Komplexitäten überraschend einfach. Neue Selbststeuerungskompetenzen ersetzen den diffusen, resignativen und wenig hilfreichen Satz „Ich hab‘ Stress“.

Wer noch nicht zu einer deutlichen Verbesserung gekommen ist (Menschen sind verschieden!) und/oder noch mehr dazulernen will, bekommt weitere Hilfe bekommen durch individuelle Begleitungs-Vorgehensweisen, deren Wirksamkeit u. a. durch Messungen beim Ausprobieren verifiziert werden kann.

Außerdem kann weitere qualifizierte Unterstützung in individuell angepassten Vorgehens-weisen genutzt werden, z. B. durch Berücksichtigung des individuellen Präferenztyps oder durch erprobte und bewährte körperenergetische und/oder kinesiologische Übungen, stets bei wachem Bewusstsein, medikamentenfrei und nach den Bedarfen und im Einverständnis mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Einmal erlernt und geübt, öffnen alle Vorgehensweisen nachhaltig wirksam in immer derselben Art und Weise den individuellen Weg zu Entspannung und/oder Energie-verbesserung. 

Das Lernziel ist: Konzentriert, kreativ und schmerzfrei arbeiten können durch passgenaues, individuell verschiedenes, selbsterlerntes und selbstgesteuertes Stressvermeidungsmanagement.

Zusatznutzen: Da Anspannung und Kreativität sich gegenseitig ausschließen, ist Stressvermeidungsmanagement immer auch Kreativitätsförderung und Förderung der Innovationskraft und für Kreative und Forschende besonders interessant und wichtig.

Weitere Ausblicke in die Inhalte:

- „Stress“ ist ein selbstgemachter Zustand, und Zustände kann man ändern
-  Die große Ahnungslosigkeit im Umgang mit sich selbst
-  Die selbstgemachte Hilflosigkeit ist keine, sondern ein Selbstbedienungsfehler
-  Die hilflosen Helfer: „Man kann ein Problem nicht lösen auf derselben Ebene des
    Bewusstseins, auf der es entstanden ist
“ (Albert Einstein)
-  Sieben gesellschaftliche Denkfehler im Umgang mit Stress
-  Anspannung als Kreativitätsverhinderer, Lernblockierer und Motivationskiller
-  Gelassenheit beginnt im Kopf – aber nicht nur!
-  Wer nachgedacht hat, wurde gefressen: Warum Steinzeitverhalten nicht in die Neuzeit passt
-  Stressmessung bei Anwendung unterschiedlicher Entspannungsmethoden
-  Maßgeschneiderte Unterstützung zum Finden und Einüben Ihres individuellen Entspannungspfades

Dozent:
Klaus Steinke ist erfahrener Kommunikationstrainer (seit 1987), Autor und Coach mit vielen Zusatzqualifikationen. Er lebt in Sindelfingen, unterrichtet u. a. an der Universität Stuttgart und entwickelt eigenverantwortliche Wege für Dauergestresste in Unternehmen im ganzen Land.

Termin 4-tägiger Workshop:
Block 1: Di. 28. und Mi., 29. April 2020, jeweils 9.00-17.00 Uhr
Block 2: Di. 19. und Mi., 20. Mai 2020, jeweils 9.00-17.00 Uhr

Kosten:
Bedienstete der Universität Stuttgart: 680 €; Externe: 880 €
inklusive Seminarunterlagen und Tagungsgetränken

Durchführungsort:
Universität Stuttgart, Raum wird nach der Anmeldung gegeben

Anmeldeformular

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